(gemäß RdErl. d. MK v. 22.03.2012 – SVBL 2012 S. 266)

Auf der Grundlage des o.a. Erlasses „Hausaufgaben an allgemein bildenden Schulen“ beschloss die Gesamtkonferenz am 28.06.2012 folgende Grundsätze für den Umgang mit Hausaufgaben an der Grundschule Diekholzen.

Zu Beginn des 1. Schuljahres werden auf einem der ersten Elternabende die Grundsätze für den Umgang mit den Hausaufgaben besprochen. Es werden feste, verbindliche Absprachen getroffen. Inhalt dieser Information ist auch die Aufklärung über günstige räumliche (Arbeitsplatz) und zeitliche Bedingungen für die Anfertigung der Hausaufgaben. Zusätzlich erhalten alle Eltern einen „Hausaufgabenbrief“.

1. Erteilung der Hausaufgaben

  • Hausaufgaben werden regelmäßig / täglich erteilt.
  • Es dürfen keine Hausaufgaben vom Freitag zum folgenden Montag oder über Ferienzeiten gestellt werden.
  • Die Hausaufgaben werden an der Tafel im Klassenraum notiert.
  • Die Hausaufgabenstellung ist hinsichtlich des Umfangs, des Schwierigkeitsgrades und der Dauer auf den  Leistungsstand des Durchschnitts der Klasse ausgerichtet. Der Richtwert für den maximalen Zeitaufwand am Nachmittag beträgt 30 Minuten (konzentriertes Arbeiten des Kindes).
  • Die Erteilung differenzierter Hausaufgaben ist sinnvoll, motivationsfördernd und wird mit den Schülern/innen und Eltern (Elternabend) besprochen.

2. Notierung der Hausaufgaben

  • Ab der 1. Klasse (Zeitpunkt wählt die Klassenlehrerin) führen alle Schüler/innen einen Schulplaner.
  • Die erteilten Hausaufgaben sollen am Ende jeder Unterrichtsstunde bzw. vor dem Lehrerwechsel in den Schulplaner eingetragen werden. Hierfür ist ausreichend Zeit einzuplanen.
  • Die Schüler/innen sind selbst für das Notieren der Hausaufgaben verantwortlich.
  • Für die Notation werden einheitlich Symbole und Abkürzungen verwendet:

 

3. Hausaufgaben im Krankheitsfall

  • Mitnahme der Hausaufgaben durch Mitschüler/innen
  • Eltern entscheiden, ob Kinder in der Lage sind, die Hausaufgaben anzufertigen und sorgen selbstständig dafür, dass sie die Hausaufgaben erhalten

4. Kontrolle der Hausaufgaben

  • Die Anfertigung der Hausaufgaben wird in der Schule regelmäßig kontrolliert.
  • Fehlerhaft angefertigte Hausaufgaben sind zu akzeptieren und geben der Lehrkraft eine Rückmeldung über noch nicht verstandene Lerninhalte. Ist mangelnde Sorgfalt zu erkennen, muss die Hausaufgabe überarbeitet werden.
  • Ist ein Kind nicht in der Lage, die Hausaufgaben anzufertigen (nicht verstanden, keine Zeit, Anfertigung der Hausaufgaben dauerte zu lange) ist dies von den Eltern im Schulplaner oder unter der Aufgabe zu vermerken.

5. Maßnahmen bei Nichtanfertigung der Hausaufgaben

  • Werden Hausaufgaben nicht oder zu unordentlich angefertigt, sind diese bis zum nächsten Tag nachzuholen und unaufgefordert vorzulegen.
  • Werden Hausaufgaben mehrfach in kürzerer Zeit nicht angefertigt, können unter Berücksichtigung der individuellen Schüler/innensituation folgende Maßnahmen getroffen werden:
  1. Eintrag ins Hausaufgabenheft oder anderweitige schriftliche Mitteilungen (z.B. durch einen roten Zettel) seitens der Klassen- oder Fachlehrerin mit Gegenzeichnung durch die Eltern
  2. Nacharbeiten der Hausaufgaben in der Pause oder am Ende des Unterrichts (nach Rücksprache mit den Eltern)
  3. Eintrag in die Akte zur individuellen Lernentwicklung
  4. Anruf bei den Eltern
  5. Einladung zu einem Elterngespräch
  6. Befristete, regelmäßige Kontrolle der Führung des Hausaufgabenhefts durch die Klassen- bzw. Fachlehrerin mit Gegenzeichnung durch die Eltern
  7. Vermerk im Zeugnis

Die Entscheidung über die jeweils zu treffende Maßnahme liegt in der pädagogischen Verantwortung der jeweiligen Klassenlehrerin. Fachlehrerinnen stimmen ihre Maßnahmen mit der Klassenlehrerin ab.